Ich sitze vor dem PC und stelle gerade ein paar Bücher auf Booklooker ein, da läutet das Telefon. Herr Schurl ist dran: „… Wos is, treff ma uns in zwa Stunden beim Blauen Wunder? …“. Lange haben wir uns nicht gesehen, konferiert nur über die sozialen Medien oder das Telefon, da bin ich doch gleich dabei!
Rennrad aus dem Stall holen, bekleidungstechnisch doch noch lang/lang wählen – es ist etwas trüb, hat ca. 12°C und der Wind schon wieder…
Ich hoffe auf zumindest Seitenwind, aber ich werde enttäuscht – der Wind kommt von vorne. Damit ich rechtzeitig in Gattendorf bin, nehme ich ausnahmsweise nicht die klassische Version – über Kaisersteinbruch und Bruck (mit Tankstellenstop), sondern quasi die Diretissima: Neusiedl, Haniftalweg, Parndorf, Windradweg (Nomen est omen), Neudorf, Gattendorf.
Ich setze mich auf die Mauer, das „Blaue Wunder“ hat noch geschlossen, sperrt (momentan) erst um 15:00 Uhr auf. Lotte und Georg kommen auch nach ein paar Minuten. Wir beratschlagen, was nun, wohin?
Der Plan: Über Zurndorf, Friedrichshof nach Weiden, zum „falschen/neuen Enzo„. Das liegt günstig, die „Schurls“ und ich haben dann je noch ca. 30 Kilometer Heimreise und ein Hunderter ist es auch für jeden von uns. Gesagt, getan.
Kaffee, Apfelsaft, Spritzer, Pommes, plaudern, plaudern, plaudern. Fast 2 Stunden hocken wir dort, dann ist es doch Zeit für den Aufbruch. Es scheint, als hätte ich Rückenwind bis nach Hause. Aber auch das nur bis ca. Jois. Dann kommt er wieder seitlich, aber nicht so unangenehm wie bei der Hinreise.
Einen kurzen Stop mache ich doch noch in Schützen beim Wirtshaus meines Vertrauens und auch noch in meiner ehemaligen Wirkungsstätte und dann geht es nach Hause – aber ich muss noch ein Schleiferl durch das Dorf drehen, damit der Hunderter voll wird…
Fotos? Gibt es – warum auch immer – heute keine!
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